Life Hacks für den Alltag mit Baby/ Kleinkind

Eltern sein ist vieles – aber ganz sicher nicht einfach. Ich zähle mit meinem 3 1/2 Jährigen Sohn und meiner knapp einjährigen Tochter zwar auch noch nicht zu den „alten Hasen“, habe aber in dieser Zeit einige wertvolle Tricks gelernt, die den Alltag mit den Kids um ein Vielfaches leichter machen. Welche genau, möchte ich hier gerne mit euch teilen:

1. SCHLAF

Es gibt Kinder, neben denen kann eine Bombe hochgehen und sie werden nicht wach. Und es gibt mein Kind. Hochgefährliche Situation Gefahrencode „Black“: Das Baby wurde erfolgreich in den Schlaf gewiegt, hingelegt – und nun muss man/frau – möglichst geräuschlos – das Zimmer wieder verlassen. Sicherlich schalten die meisten von euch im Rahmen des Gute-Nacht-Rituals eine Einschlafmelodie an. Und genau die könnt ihr euch zunutze machen. Setzt im Takt der Musik einen Fuß vor den anderen, sodass eure Schritte nicht außerhalb der Melodie die Geräuschkulisse stören. Klingt bescheuert, sieht auch bescheuert aus – funktioniert aber 1 A!

2. Zähne

Zähne sind unser Feind. Zumindest für die fiese Zeitspanne des Durchbrechens. Dentinox, Beißring…hat alles super funktioniert, jedoch irgendwie immer nur kurzweilig. Homöopathie halte ich persönlich für Hokuspokus (Sorry!) Das muss und darf natürlich jeder für sich selbst entscheiden, für uns war es zu keinem Zeitpunkt jemals eine Option für irgendwas. Ich habe bei unserer Tochter irgendwann angefangen, jeden Abend vor dem Schlafengehen ihr Zahnfleisch mit einem Fingerling zu massieren, den ich vorher unter kaltes Wasser gehalten habe. Was auch super geholfen hat, waren Gurkenscheiben. Wir lagern unsere Gurken prinzipiell immer nur im Kühlschrank und da sie gesundheitlich ziemlich unbedenklich sind, haben sie unserer Tochter tagsüber prima durch die Zahnungszeit geholfen (und tun es immernoch).

Pixabay//stevepb

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3. Schuhe kaufen

Ich will ehrlich sein. Ich shoppe unwahrscheinlich gerne FÜR meine Kinder. Jedoch nur sehr ungern MIT ihnen. Irgendwie ist es letztlich immer mehr Stress als alles andere und erschwerend kommt hinzu, dass die meisten Gänge zum Shoppen einfach viel zu eng sind (Hallo H&M! *wink). Etwas schwierig wird´s beim Thema Schuhe kaufen. Die sollte man schließlich am besten vor Ort anprobieren, da je nach Marke die Größen doch hin und wieder unterschiedlich ausfallen. Dann kam mir beim Malen mit meinem Sohn die zündende Idee: Ich nehme zum Einkaufen einfach nur seine Füße mit! What?! Naja, besser gesagt deren Umrisse. Papier, Buntstift, Stillgestanden -voilá! – und los geht´s! (Mittlerweile macht das Einkaufen mit ihm Spaß, doch in seiner Sturm- und Drangphase……wuah).

4. Türen sichern

Diese Idee stammt nicht von mir, doch ich will sie euch auf keinen Fall vorenthalten, da ich sie einfach GROßARTIG finde! Statt extra eine Tür-Kindersicherung zu kaufen, könnt ihr euer Zuhause auch einfach mit einer Pool-Nudel sichern (siehe hier).

5. Aufräumen

Dass es mit Kids daheim nicht immer und zu 100% piccobello lupenrein und krümelfrei ist, ist wohl jedem klar. Was Spielzeuge angeht, gibt es bei uns zuhause aber relativ klare Regeln – womit nicht mehr gespielt wird, das wird zeitnah weggeräumt. Wie wir auch alle wissen: Kinder finden Regeln manchmal relativ doof. Vor allem, wenn sie befolgt werden sollen, wenn man eigentlich gerade etwas spielen will. Deshalb versuchen wir diese Regel einigermaßen spielerisch umzusetzen. „Wer zuerst aufräumt, hat gewonnen/Wer schafft es, die meisten Bausteine zusammenzusuchen/Wer findet die meisten Autos?“ etc…..die Möglichkeiten sind eigentlich vielfältig 😉

6. Autofahrt

Babies hassen lange Autofahrten – und lieben es, ihr eigenes Antlitz zu bestaunen. Die Kombi zieht: Befestigt einen Kinderspiegel (gesehen: hier) an der Kopfstütze des Rücksitzes. Von München nach Berlin? Mission possible!

 

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